Erste Beitrag.

Hallo…

heute Morgen um 02:33 kommt mein erster Eintrag hier.

Autismus… was ist das eigentlich? Krankheit? Behinderung? Eine andere „Lebensweisheit“?
Und warum ist es eigentlich überhaupt wissenswert, was wer wie welcher Mensch hat? Ist es wirklich wissenswert?

Ich finde: Ja. Es ist für mich schon ziemlich wichtig gewesen, diese Diagnose endlich zu bekommen. Mein Leben hat sich dadurch aber nicht verändert. Viel mehr vielleicht ein wenig Verbessert. Es ist vielleicht der Zwang der Menschen, immer für alles einen Namen haben zu wollen. Oder gar haben zu müssen. Vielleicht ist und war es auch so bei mir. Das kann ich nicht beurteilen.

Für mich war diese Erkenntnis aber weder Schock noch unbedingt eine Freude. Es ist eine Erkenntnis für mich Persönlich. Eine Erkenntnis, das nicht ich der Verrückte bin, sondern es meine Umwelt ist.

Was Autismus für mich ist? Eigentlich nur die Erkenntnis, dass es Zwischenmenschliche Erfahrungen zu geben scheint und auf der anderen Seite genau definierte und klar ausgesprochene Erfahrungen in Form von klaren Aussagen.

Gespräche sind immer eine Sache. Ein Gespräch anzufangen für mich oftmals sehr schwer, ein Gespräch über einige Minuten interessent zu halten sehr schwer. Irgendwann ist das faktische Geplänkel eben heraus und es gibt einfach nichts mehr zusagen. Dann schweigt man.

Früher wusste ich nicht, woher diese Schwierigkeit kommt und kam. Jetzt weiß ich es. Und ich kann ggf. andere darauf aufmerksam machen. Gerade wenn man hätte Fragen stellen müssen, ist es eine riesige Herausforderung. Fragen zu stellen bedeutet in eine soziale Interaktion einzutreten. In spontanen und nicht eingebübten Gesprächsformen wie z.B. beim Arzt, worauf man sich schlielich oftmals vorbereiten kann, kann ich es nicht.

Das hat aber nichts damit zutun, das ich uninteressiert bin. Mich interessiert sehr viel. Ich trete in sozialer Interaktion mithilfe von Problem anhören und Problemlösen versuchne nach längerer Überlegung. Wenn es erwünscht ist. Das ist meine Kommunikation, Problemlösen.

Das funktioniert aber auch nicht. In meiner früheren Zeit als Teenager habe ich Jahre gebraucht, um mich an die Schule anzupassen und dann offen zu sein, anderen helfen zu können. Ein hartes Stück arbeit.

Autismus… bestimmt kein Rain Man Phänomen oder eine „Mode-Diagnose“. Viel mehr eine Erkenntnis, die endlich auch in Deutschland immer mehr Einzughält und damit bekannter wird. Und alles was bekannter wird, wird auch schneller erkannt. Ergo: Mehr Menschen kriegen eine Diagnose. Das hat mit Mode nichts zutun.

Nun… ich bende vorerst diesen Beitrag mit einem Hinweis:

wayko.onko-kids.de

YouTube: SchlauMarvi

Ab dem 1. Dezember neue Weihnachtsgeschichten. Wer mag, kann gerne mitlesen. Wer nicht mag, kann es gerne sein lassen.

Schönen Start in den Montagmorgen allen Lesern. Denn alle anderen kriegen es sowieso nicht mit.

Noch ein Filmtipp:

„Mary & Max

Oder schrumpfen Schafe wenn es regnet?“

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