Es gibt Tage und Zeiten, da wünscht man sich, wieder eine Aufgabe zu haben.

Eine, die man kannte. Leukämie haben. Nicht wissend, wie es ausgeht.

Eine Aufgabe haben. Eine Anerkennung haben.

Ein Leben haben.

 

8 Jahre Leukämie als Kind, ich weiß, wovon ich spreche.

Den Sprung in diese Welt nie geschafft.

Immer wenn A beginnt, kommt B und haut alles auseinander.

Darf man nicht schreiben. Ist böse.

 

Es ist keine Depression, es ist ein Fakt.

Dutzende Chats besucht, nirgendwo auf Interessenten an meinen Ichs gestoßen.

Seit über 5 Wochen nicht mehr aus dem Haus gekommen.

Zukunft ungewiss.

 

Wunsch nach Beziehung und eigener Familie zu groß.

Immer nur Personen um einen herum, die schon zu zweit sind.

Oder Personen, die alles haben, aber trotzdem permanent einen Grund finden, das Leben was sie führen schlecht zu finden.

Und nein, es ist keine Depressive Phase. Es ist einfach nur Leben. Oder Existieren.

Das kann man nicht wegtherapieren. Existenz ist.

 

2,5 Jahre Ausbildung. Kontakt geblieben: 0. Bekundungen: 5.

Die Existenz der Welt ist zu schwer. Bin nicht ich. Niemand.

 

Kämpfen für nichts. Wenn ich mit etwas anfange, wird etwas dazwischen kommen. Ich fange nichts mehr an. Keine Kraft.

 

Kontakt zu Menschen werden nun ganz gemieden.

Nicht aushaltbar wenn Personen da sind, zum Kuchenessen. Sofortige Flucht.

Alle zu zweit oder zu dritt. Alleine. Kann ich nicht…

große Sehnsucht nach einem Halt.

 

 

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von denkendertraum Veröffentlicht in Alltag

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