Inneres

Hey,

heute mal zum Thema: Inneres.

Im Moment kommt wieder vermehrt das Gefühl auf, das etwas fehlt. Etwas stark fehlt. Die Gesellschaft in sich würde es wahrscheinlich als „Leben“ bezeichnen.

Ich gehe arbeiten. Gehe nach Hause.

Ich gehe zur Schule. Gehe nach Hause.

Ich möchte es nicht verändern. Irgendwann wird es sich verändern.

Ich möchte es verändern. Doch es geht nicht. Egal was ich tun würde, überall würde eine Erwartungshaltung der Gesellschaft dahinter stehen. Selbst wenn es nur ein „einfacher“ Kurs in der Volkshochschule wäre. Immer würde irgendetwas von mir erwartet werden. Warum kann man im Leben nicht einfach nur Beobachter sein…

Sobald man dann wieder raus aus der fremden Situation ist, kommen die Gedanken. „Das hättest du besser machen können“ (lösen, verhalten, sein).

Beim Einkaufen werden Sachen erwartet. Bei Behördengängen. In der Schule. In der Arbeit. In der Straßenbahn. Überall. Erwartungen.

Ich möchte erwarten das niemand etwas erwartet….

 

Im Behördendeutsch heißt das ganze dann „Gefährdung an der Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben“….

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